Detail mince: Gold-Aureus Septimius Severus - Ex Christie’s 6.10.1987, 445

Gold-Aureus des Septimius Severus

Wir präsentieren ein faszinierendes Stück Geschichte: einen Gold-Aureus eines der mächtigsten Kaiser der römischen Geschichte. Dieses Exemplar stammt aus der Münzstätte in Laodicea ad Mare (heutiges Latakia, Syrien) und wurde an der Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert geprägt, als Severus seine Macht über das Imperium festigte.

Basis-Spezifikationen

  • Herrscher: Septimius Severus (Regierungszeit 193–211 n. Chr.)

  • Nominal: Aureus

  • Gewicht: 7,10 g

  • Prägezeitraum: 198–202 n. Chr.

  • Münzstätte: Laodicea ad Mare (Latakia)

Künstlerische Beschreibung und Symbolik

  • Avers: Büste des Kaisers mit Lorbeerkranz, Drápierung und Kürass nach rechts. Die Legende L SEPT SEV AVG IMP XI PART MAX verkündet stolz die Titel des Siegers über die Parther (Parthicus Maximus). Die detaillierte Ausarbeitung des Bartes und des Gesichtsausdrucks ist typisch für die meisterhaften östlichen Prägungen dieser Zeit.

  • Revers: Personifikation der Treue, Fides, von vorne stehend, Kopf nach links gewandt, hält zwei Militärstandarten. Die Legende CONCORDIAE MILITVM (Eintracht des Heeres) ist kein Zufall – Septimius Severus war sich bewusst, dass sein Thron auf der Loyalität seiner Legionäre ruhte.

Warum ist diese Münze außergewöhnlich?

  • Seltenheit: Im RIC-Katalog mit dem Grad R2 eingestuft. In numismatischen Datenbanken sind in den letzten ca. 26 Jahren nur 6 Exemplare dieses Typs verzeichnet.

  • Prestigeträchtige Provenienz: Die Münze verfügt über ein dokumentiertes Pedigree. Sie war Teil bedeutender Weltkollektionen wie der Slg. Dreesman und wurde in renommierten Auktionshäusern versteigert (Ex Christie’s 1987, 445; Spink 2000, Dr. Anton C. R. Dreesmann, 4; NAC 24, 2002, European Nobleman, 130; H.D. Rauch 88, 2011, 506).

  • Erhaltung: Bewertet als vorzüglich (vzgl.). Trotz einer minimalen Unsauberkeit des Revers-Stempels (typisch für die damalige Technik) bewahrt sie scharfe Details und einen herrlichen Glanz.

Sammlertipp: Prägungen aus östlichen Münzstätten wie Laodicea haben einen spezifischen künstlerischen Stil, der sich von der Produktion in Rom unterscheidet. Für Sammler der severischen Dynastie stellt dieses Stück einen absoluten Höhepunkt der Porträtkunst und der politischen Propaganda des 2. Jahrhunderts dar.

Über Laodicea ad Mare

  • Gründung: Die Stadt wurde um 300 v. Chr. von Seleukos I. Níkátór gegründet und nach seiner Mutter Laodike benannt.

  • Beziehung zu Severus: Während des Bürgerkriegs gegen Pescennius Niger stand Laodicea auf der Seite von Severus. Nach seinem Sieg belohnte er die Stadt, indem er sie zur Hauptstadt der Provinz Syrien machte und ihr das Ius Italicum verlieh. Die Münzstätte war hier zwischen 198–202 n. Chr. in Betrieb, um die Ostfeldzüge zu finanzieren.

 

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